Administrations-Alpha durch Kostentransparenz

Im Spannungsfeld von anhaltenden Niedrigzinsen, demographischem Wandel mit steigender Lebenserwartung und entsprechend höheren Leistungsansprüchen sowie zunehmenden regulatorischen Anforderungen sind die Kosten ein maßgeblicher Treiber, eine zufriedenstellende Rendite zu sichern. Eine höhere Kostentransparenz ist ein erster Schritt, um detaillierte Kosten und deren Einsparpotenziale zu erkennen und Effekte daraus zu heben. Gleichzeitig ist sie eine Chance, das Vertrauen in die bAV auszubauen und als Qualitätsaspekt der bAV zu etablieren.

In Deutschland hat Kostentransparenz bei der betrieblichen Altersversorgung längst nicht den Stellenwert wie bei den europäischen Nachbarn. Dies entspricht jedoch nicht den Bedürfnissen der bAV-Begünstigten, die eine hohe Kostensensibilität aufweisen. Dies zeigt eine repräsentative forsa-Umfrage, durchgeführt im Auftrag der KAS BANK, wonach den Versicherten transparente Kosten bei der bAV weitaus wichtiger sind als eine hohe Wertsteigerung der investierten Beträge. Diese Transparenz ist derzeit aber nicht ausreichend gegeben und auch bei den Informationen zur bAV besteht noch deutlicher Nachholbedarf (weitere Details zur forsa-Umfrage erfahren Sie hier).

Erfahrungen in den Niederlanden – dem in Europa am weitesten entwickelten und im Vergleich zu Deutschland deutlich stärker regulierten Pensionsmarkt – zeigen, dass durch eine erhöhte Kostentransparenz und ein aktives Kostenmanagement erhebliche Einsparungen möglich sind. Niederländische Pensionsfonds müssen heute bereits ihre Kosten an die niederländische Aufsicht berichten. Doch eine isolierte Betrachtung der Kosten hat nur eine begrenzte Aussagekraft. Die Kostentransparenz-Lösung der KAS BANK betrachtet die Kosten in Wechselwirkung mit Faktoren wie Performance, Risiko und Asset-Allokation und schafft damit einen erheblicher Mehrwert für eine fundierte Anlageentscheidung. Diese tiefergehende Analyse regt die niederländische Aufsicht sogar an und geht noch einen Schritt weiter. Sie fordert ein sogenanntes Kostenbenchmarking, bei dem Transaktions- und Managementkosten innerhalb einer Gruppe ähnlich strukturierter Pensionsfonds verglichen werden.

Die KAS BANK unterstützt ihre Kunden in den Niederlanden als einer der ersten Anbieter mit einem solchen Kostenbenchmarking. Damit ist ein Vergleich der Transaktions- und Managementkosten mit denen innerhalb einer Peergroup möglich, wodurch weitere Ansatzpunkte für Kostensenkungspotenziale geliefert werden.

Auf der Grundlage des niederländischen Modells entwickelt die KAS BANK auch für den deutschen Markt derzeit einen speziellen Kostenbechmarking-Anforderungskatalog, damit die Analysen auf die Anforderungen der deutschen Kunden zugeschnitten sind.

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